České Budějovice

 

Die Moldau fließt durch Budweis                     Marktplatz von Budweis

 

Die königliche Stadt, die im 13. Jahrhundert gegründet wurde, ist heute mit 100.000 Einwohnern das Zentrum Südböhmens. Alle Häuser am großen, fast quadratischen Marktplatz und manche in den anliegenden Straßen haben Laubengänge. Eine Dominante der Stadt ist der 72 m hohe Schwarze Turm, der 1577 fertig gestellt wurde. Das Rathaus (auf der Aufnahme) erhielt seine gegenwärtige Gestalt im Jahre 1730. Ein bedeutendes Werk des südböhmischen Barock ist der Samson-Brunnen in der Mitte des Platzes.    Die größte von den Budweiser Kirchen ist die St.Nikolaus- Kathedrale (neben dem Schwarzen Turm). Diese ursprünglich gotische Kirche brannte im Jahre 1641 während eines großen Stadtbrandes aus, wurde jedoch in den darauf folgenden Jahren wiedererbaut. Im historischen Stadtzentrum befinden sich weitere Sehenswürdigkeiten, z. B. das ehemalige Dominikanerkloster, die Kirche Mariä Opferung und ein Teil der Befestigung mit zwei Prismentürmen.

 

     
     
     
     
 
     
     
 

 
     
weitere Ausflugstips im Böhmerwald

 

 

     
Der Lipno - Stausee

 

Das Zisterzienserkloster Zlatá Koruna wurde 1263 von König Přemysl Otakar II. gegründet. Das Wachstum des Klosters im 14. Jahrhundert und seine vielver- sprechende bauliche Entfaltung wurden 1420 durch die Hussitenkriege unterbrochen. Der Zisterzienserorden blieb jedoch auch weiterhin in Zlatá Koruna. Die heutige Gestalt des umfangreichen Areals ist das Ergebnis seiner fleißigen Arbeit, besonders im 17. und 18. Jahrhundert. Die Kirche wurde nach den Veränderungen im Jahre 1663 ausgeschmückt, und besonders dann in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, wo hier der letzte Abt Bohumír Bylanský wirkte. Im Jahre 1785 hat Kaiser Joseph II. das Kloster aufgehoben.Das Klosterareal bestand aus dem befestigten Meierhof, der heutigen Gemeinde, und dem eigentlichen, mit Wehrmauern umgebenen Komplex des Klosters, und der Abtei. Es gehört zu den am besten erhaltenen gotischen Ensembles Böhmens. 1909 - 38 wurde das Kloster instandgesetzt und zur Begehung freigegeben. Nach den Umgestaltungsarbeiten der letzten Zeit befindet sich hier eine Außenstelle der staatlichen wissenschaftlichen Bücherei und der Gedenkstätte des südböhmischen Schrifttums, die im Rahmen der Besichtigung zugänglich ist.

 

Písek, ist eine Stadt, die sich eng an das rechte Ufer des Flusses Otava anschmiegt. Günstige Bedingungen ermöglichten im 13. Jahrhundert den aufwendigen Aufbau der neuen Stadt mit einem neuen Markt und mit drei Toren - dem Prager, Budweiser und Putimer Tor. Zur gleichen Zeit wurde die Stadt mit dem anderen Ufer durch eine der ältesten Steinbrücken in Mitteleuropa verbunden, die bis heute ihren Zweck erfüllt. Im 16. Jahrhundert verlor die Burg von Písek ihre militärische und Verwaltungsbedeutung. Schwere Schäden, die die Stadt zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges erlitt, wurden erst im 18. Jahrhundert behoben. Damals entstanden hier mehrere schöne Bauten, z. B. das neue Rathaus.